Über Mich

Das Leben ist ein Drahtseilakt, wie anders sonst lässt es sich erklären

Wie weit muss ein Mensch ausholen und sich ausziehen indem man anderen sein Leben zur Verfügung stellt. Make it Simple and Make it Real ist das Sprichwort meiner Industrie.  Die Wurzeln von Menschen sagen nichts über das Jetzt aus. Sie zeigen nur, welche Reisen die Vorfahren schon hinter sich hatten. Das man im Nördlichen Teil von Europa gelandet ist, zeigt eine gewisse und Solide Ader. Schon die Germanen und Römer mochten den kühlen und Nordischen Charakter. Wir sind nur hier, weil jeder auch ein Stück Nomade ist. In den Familienbüchern finden sich, deutsche, italienische und polnische Vorfahren. Blickt man tiefer in den Baum, finden sich auch Franzosen . Die Grosseltern des deutschen Grossvaters hatten 13 Kinder. Nicht ungewöhnlich für das  Jahrhundert. In der Italienischen Familie waren die Neuzugänge an Mitgliedern nicht ganz so hoch. Heute haben sich die Familien Mitglieder rund um den Globus verteilt und alle Kontinente besiedelt. Hinter jedem dieser Schritte ist also eine eigene Geschichte. 

Ein Weinkenner würde sagen, ein 79er Jahrgang war ein Gutes Jahr.  Viele Ereignisse in der Welt wurden Neu ausgelotet.  Ich haben kein Diplom. Keinen Doktortitel und für einen Professor wäre ich wohl noch zu jung. Ich habe auch keinen Ingenieurstitel nachzuweisen.  10 Jahre zur Schule gegangen und genau genommen hatte man nach 6 Jahren schon kein grosses Interesse mehr, einem Doktrin zu folgen dass Heute dank modernster Technologie und in Ländlichen Regionen dazu geführt hat, das Schulpflichten aufgehoben wurden.  Natürlich ist lernen wichtig, leider aber können Kinder und die Eltern nicht das Bildungsprogramm frei wählen.  Das ist Rückblickend aber entscheidend wenn man verstehen will, warum in einigen Regionen die Kinder gerne und viel lernen wollen. 

 

Nachdem die Schule abgespult wurde ging es in eine 42 Monatige Ausbildung. Werner Beinhart, hat diesen Heute hoch angesehenen Beruf leider mit viel Spott durch die Filmwelt getragen.  Bei den Mario Brothers aus der Spielewelt waren Sie sehr erfolgreich und beliebt. Der Beruf nennt sich Gas-Wasser Installateur. Kurz und einfach hat man auch Klempner gesagt. In den 80er Jahren war dieser Beruf hauptsächlich durch eine menge an Manuellen Tätigkeiten gefüllt.  Heute liest sich der Beruf des Gas-Wasser Installateurs als eine Art halbes Studium für Bau-Architektur. Dieser Beruf ist einer von wenigen Handwerker Berufen die so umfangreich in alle Wissensgebiete hinein tauchen.  42 Monate sind es geworden, weil man in der Theorie nicht gut genug war. Im zweiten Anlauf ist man dann knapp an einem " gut " vorbei geschrappt. Mit Sicherheit hätte ich meine Arbeit nochmal dem Prüfungs-Ausschuss vorlegen können und bei genauer Durchsicht wären unabhängige Lehrer direkt zu einem " gut " übergegangen.  In manchen Bereichen kennt man sich eben erst aus , wenn man erfahrener ist und sich auch mit dem Rechtswesen von Instituten auseinander setzt. In den Jahren ab der Grundschule bis in die Sekundarstufe habe ich Aktiv Fussball gespielt. Der Start Verein für den Volkssport war der VFL Schildesche.  2x die Woche training am Wochenende ein Spiel oder ein Turnier und dann sollen Kinder noch Tip Top in der Schule sein.  Die Gibt es, ganz bestimmt.  Doch Fussball war wohl doch für die Zeit interessanter.  Man kann also ableiten, dass es einen Grund gab, warum Schule nur zweite Wahl war. Es war zu dieser Zeit auch Absolut schick bei diversen Schaustellern auf der Kirmes an der Radrennbahn auszuhelfen. Das ging ein paar Sommer so.  Als einer der Ersten musste ich Mofa und den Moped Schein machen.  Während der Ausbildung ist man mit dem Moped bei Wind und Wetter auf den Baustellen im Umland von 20 km gelandet. Schon der Weg zur Arbeit war ein Highlight. Die Maschine war Solide und nur selten, wollte Sie nicht sofort starten. 

Mit Abschluss zum Facharbeiter habe ich nie wieder in dieser Branche gearbeitet. Doch den Brief hat man in der Tasche. Er ist ein Siegel dafür, dass man etwas erreicht hat. So ist die Westliche Gesellschaft aufgebaut. Es zählt der Titel , nicht der Mensch. Je höher der Titel umso weniger Mensch bleibt über, so meine Erfahrung. Betroffene würden sagen, nein, die Menschen sind eben nur auf einem anderen Level.  Heute wird viel angelernt den 3 oder 4 Jahre will keiner mehr lernen. Die Jungen Menschen wollen Geld verdienen.  Am besten auch nichts dafür tun und einfach 2-3 x in einer App mit Devisen handeln. Früher Aktien , Heute Krypto Währungen, und morgen ?  Schaut man sich in anderen Ländern um, dann wird oft ganz anders hochwertig gelernt.  Ich sehe leider auch viele Defizite bei der Ausübung und der Gewissenhaftigkeit in einigen Ländern. Als in Deutschland geborener vorallem in Deutschland natürlich. Es ist erschreckend welche Statistiken plötzlich auftauchen, wo Aufträge geschrieben wurden, wo garnichts kaputt war. oder Garantien durch Verkäufer nicht gewährleistet wurden, obwohl es in der Rechtssprechung laut BGB eine klare Fassung dazu gibt. Es würde den Rahmen meiner kleinen Biografie sprengen, sollte man hier näher darauf eingehen.  

Nach der Ausbildung und mit einem Auto unter dem Hintern, das ein Familien Auto war, ging es dann los in Richtung Personal Management. Die Guten Zeitfirmen oder auch Leiharbeiter Firmen genannt.  Heute bieten diese Art von Job Möglichkeit zwar keine Langfristige Planungssicherheit, aber wer insgesamt froh damit ist, mal in verschiedene Berufszweige einblicke zu erhalten, dem kann ich das empfehlen. In den Meisten Fällen ist man dann eine Art Helfer oder Hilfsarbeiter, manchmal auch Assistent, aber man sieht bei den Vorarbeitern wenn man zuschaut wie es geht.  Mit einer Portion Neugier und Redegewandheit kann man also eine menge Theorie an nur wenigen Arbeitstagen ansammeln.  Das setzt vorraus, dass ein Vorarbeiter oder ein Mitarbeiter sein wissen teilt.  Das ist nicht selbstverständlich, habe ich feststellen müssen.  Im einzelnen war ich bei der Ersten Firma noch etwa 10-12 Monate beschäftigt.  Dort habe ich als Schweisser von Transportgeräten mit Übergrösse kleine Stückzahlen mitgeholfen anzufertigen. Ein kleiner Betrieb, nur wenig Arbeitsschritte die sich oft wiederholten. Einfach nachzumachen.  Später ging es abwechselnd in mehrere Bereiche. Zum Beispiel in einer Elektro Firma musste man auf einem Industrie Gelände Neue Leitungen in die Kabelschächte ziehen. Nicht fordernd, aber in schwindel erregender höhe. Dazu kamen noch längere Einsätze in der Produktion. Team Arbeit an kleinen Fertigungstischen. Nicht besonders aufregend, aber eine Arbeit die gemacht werden muss. So wie ein jeder seine Rechnungen bezahlen muss. Ob man will oder nicht.  

Mit einem Mal gab es ein Kommunikationsproblem mit den Mitarbeitern der Zeitfirma. Nach ein paar Monaten, konnte man sich aussuchen mehr Stundenlohn oder mehr Fahrgeld.  Ich entschied mich erst für das eine und hatte dann in Ruhe nochmal nachgerechnet. Das andere war besser. Ich trat an die Mitarbeiter heran und wollte einen wechsel haben. Die Mitarbeiter aber konnten sich nicht mehr daran erinnern.  Grotesk, den Fleissigen unterbezahlten und die gut mitverdienenden Zeitfirmen so ausgeliefert zu sein. So Packte mich mich die Ehre und die Vernunft und bat um meine Kündigung.  Ein Erlebnis das viele Menschen auf der Welt schon um ein Stück an Erfahrung bereichert hat. An dieser stelle lasst Euch nichts gefallen. 

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