Ohne Leuchtreklame durch Zürich und die Fotografische Welt zeigt ein Feuerwerk

Die Reizende Stadt Zürich. In der Tat sind unsere Ohren und Augen auf gespitzt wie bei einem Puma. Man betritt ein Altes Land in einem Neuen Design. Die Sinne tauchen ein in einen mix aus klassisch grau mit einem Übergang zu bunt und Vielfalt je nach Tageszeit. Der Glanz und das schimmern vom Anliegenden Wasser aus der Limmat und dem sich wechselnden Farbton des Züricher Sees spielen dabei eine ganz eigene Rolle. Nicht wie in einer Märchen Stadt, aber dennoch reizt das funktionierende Uhrwerk dieser Stadt bisher. Wo Licht ist da ist leben. Bei soviel reizen vergisst man glatt dass jeder die Stadt Zürich anders sieht und entdeckt. Sollte man also nicht völlig verträumt durch diese Stadt laufen oder in tiefe Business Kommunikation vertieft sein werden unsere Augen vom Lichterspiel dieser Stadt früher oder später angezogen. Das ist die Natur, gelenkt durch elektronische LED`s die in Millionen Farben leuchten. Auf einer von vielen Brücken der Stadt Zürich habe ich samt Trottinett den besten Platz für den Moment gefunden. Der Moment und die Position ein Stück Geschichte in einem Foto einzufangen. Wir halten etwas fest. Ein Moment der Realität wird eingefroren und auf Millionen von Pixeln für die nächsten 100 Jahre zur Show gestellt, mit anderen geteilt. Ach hundert ! Viele 1000 Jahre können Fotos heute Digital überdauern. Mit dem Trottinet auch Scooter genannt bewege ich mich flott von einem Punkt zum anderen um einen anderen Blickwinkel der Szenerie einzufangen. Nicht immer ist der Wechsel und die Position zufriedenstellend um erneut den Auslöser zu betätigen. Vielfalt in einer sich verschmelzenden angepassten Architektur findet sich wieder. Wer glaubt die Stadt Zürich habe nur ein Gesicht der schaut und sieht zu viele Medien.

"Warst Du überhaupt schonmal in Zürich?"

Oder gehen Menschen nicht mehr in Städte wie diese weil ein Bericht zur falschen Zeit aufgefangen wurde und ein schlechtes Bild hinterlassen hat.
Man muss sich selber davon überzeugen und sich treiben lassen? Sich treiben lassen von einem Spirit der in vielen Städten ein Zuhause hat. 

Jede Stadt hat seine Phasen und Energien die sich auf den Tag verteilt zeigen. Zürich ist Morgens , Mittags , Abends und in der Nacht anders. Als Pendler zu festen Zeiten wird dir das nur schwer auffallen. Wie auch sollte es, du lernst die Stadt eben nur in einem bestimmten Zeit Fenster kennen. Der Rhythmus deines Alltages lässt nun mal nicht mehr zu. Wen interessieren auch schon die vielen Facetten und Momente eines Tages. Den Trottinett den ich mir in Zürich zugelegt habe und die Mobilität in vielerlei Hinsicht beschleunigt und erleichtert ist ein Original. Eine Schweizer Manufaktur stellt diese seit 11 Jahren her. Sind Produkte Original und lange am Markt müssen Sie gut sein und genau das wollte ich heraus finden. Später werde ich mir noch eine Kopie oder einen Nachbau dieser Scooter kaufen, einfach um zu sehen was anders funktioniert. Ich bin gespannt, und bei Zeiten wird es ein paar Zeilen dazu geben.

Auf jeder der vielen Brücken in Zürich habe ich schnell etwas bemerkt. Meter für Meter ist strategisch voll gepackt mit Leuchtreklame. Sobald die Dunkelheit herein bricht und der immer wiederkehrende Zyklus aus Tag und Nacht beginnt schalten Sensoren ein Meer aus Licht ein.
Die Natürliche Schönheit mit dem Blick auf die Stadt Zürich wird künstlich verändert. Werbung , Reklame und dazu noch leuchtend sind die bekannteste Form um etwas zu präsentieren. Marken und Firmen sind wie wir Menschen. Sie alle suchen die Aufmerksamkeit. In Geschäften und bei Produkten bewusst bei uns Menschen zum Teil eher unbewusst. Die Lichterreklame legt einen Schleier um das ganze, um das historische.

Das ist der Ursprung und der Entstehungspunkt dieser Idee.  Reproduziert man diese Tatsache auf andere Städte in anderen Ländern findet man schnell heraus, dass es sich hierbei um ein universelles Problem handelt. Das bunte flackern eines Schildes inmitten einer Super Stadt.


Keiner dieser Menschen die gerne Fotos machen haben in den letzten Dekaden des Jahrhunderts, in den Abendstunden natürliche Fotos machen können. Klar viele Fotos werden mit Reklame erst richtig lebendig aber über Natürlichkeit muss man in diesem Zusammenhang nicht mehr sprechen. Das Gegenteil die Kulisse von Reklame temporär zu deaktivieren können Städte aus freien Zügen aktuell nicht bieten. Oder seht ihr dort in der Zukunft eine App die es dann Fotografen und Betrachtern aus der ferne ermöglichen wird, eine ganze Kulisse an Leuchtreklame für mehrere Minuten zu deaktivieren. Riecht man dort nicht die eine oder andere Geschäftsidee? Gegen den Betrag X lässt die Werbung sich auf vorgegebenen Straßenzügen im Kartenverzeichnis verdunkeln. Es wäre komplex. Da scheint eine Allgemeine Lösung für alle doch schöner zu sein.

Fotografie ist so besonders. Fotografie als Teil einer Kultur im 20th und 21 Jahrhundert. Wie kann man diesen Besonderen Umstand um einen Wert ergänzen. Ganz einfach , jede Stadt schenkt allen Fotografie Freunden jeden Tag 60 min. eines Abends oder einer Nacht eine Werbefreie Sicht auf abgedunkelte und deaktivierte Leuchtreklame. Natürlich Automatisch und mit Zeit Schaltuhr, so wie , dass es eben bequem ist.

Sehr viele neue Eindrücke und Momente können so die Zukunft der Medienwelt nachhaltig beeinflussen. Das ist der Kern dieser kleinen Geschichte aus der Stadt Zürich. 

 

Obwohl Städte bereits viele Gesichter haben, kann man mit so einem detail ein weiteres Gesicht schaffen. Viele werden mit Ihren Fotoapparaten bereits aufgesuchte Städte erneut anfahren.

Man beschenkt damit nicht nur den Fotografen jeden Tag sondern auch alle die in einer Stadt leben und sich hier wenn auch nur Temporär aufhalten. Es mag sich nach Arbeit anhören , aber in einem Land wo der Wahlspruch die Stärke der drei Musketiere trägt sollte es ein klacks sein. Einer für alle und alle für einen.




 

 

 

 

 

 

 

 

Mfg

rinaldo imperiale