Kunst sind ideen nur anders

Wohin geht die Reise ?

Als kleiner Junge bin ich oft mit dem Rad unterwegs gewesen. Übrigens noch Heute bin ich oft und gerne mit dem Rad unterwegs.  Es ist keine frage der Zeit, den zeit gibt es eigentlich nicht, Sie dient als Hilfsmittel und mehr nicht. Die Zeit wurde erfunden. Vielmehr bleibt eine Verbindung zur Umwelt erhalten.  Heute weiß man dass Bewegung und "ideen" eine signifikante Rolle spielen. Damit meine ich auch die Bewegung im Kopf, im Geist. Es gibt einen klaren Zusammenhang. Der eine Geist, dem fliegt die "idee" zu, es ist keine Beobachtung notwendig.  Ein anderer hat eine "idee" aber keinen Stift und kein Papier zur Hand. Zu dieser Kategorie gehörte ich. Zuhause wirst "Du" schon alles notieren habe ich gedacht.  Pustekuchen, zuhause hatte man es vergessen.  Heute weiß man, nicht unbedingt etwas zu vergessen kann in diesem Moment entscheidend sein, sondern vielmehr,  war es von Bedeutung.  Als Kind und Junge sind viele Ereignisse von Bedeutung. Die "ideen" am Rande waren es anscheinend nicht.

Sowieso ist es manchmal nur so als wenn man nach den Sternen greift und die "idee" einem zufliegt.  Das Zufliegen und auffangen hat etwas mystisches. Schließlich ist man ja offensichtlich gerade mit etwas ganz anderem Beschäftigt, wie also bleibt dann platz und Raum im Geist etwas völlig neues zu erfahren und zu erschaffen. Gut Heute sagt man Multitasking dazu. Beim erfinden verhält sich das ganze doch eher speziell.

 

Anders sieht das ganze aus, wenn ein Team aus Mitarbeitern händeringend nach Innovativen Lösungen sucht. Der Druck sorgt dafür , dass der Schöpferische Geist sich nicht entfalten kann. Ich habe viel gelesen und oft kam dabei heraus, dass viele Gute Leute von zuhause aus an den Projekten arbeiten und die Entwicklung dort fortgesetzt wird. Sie sind oftmals nur wenige Tage im Jahr vor Ort, aber Sie bringen die Entscheidenden ideen mit, tragen maßgeblich am Fortschritt bei. Es ist also eine ungezwungene leichte und vertraute Umgebung in denen sich der Geist des Erfindens entfalten kann. Ein Architekt der schön detailliert seinem Projekt nachgeht wird in einem Grossraum Büro länger brauchen und die Qualität wird sichtbar schlechter sein. Mag sein, dass es für Büro Hengste die jeden Tag von 9-17 Uhr im Büro sind, schwer nachvollziehbar ist. Ich würde es auch seltsam finden, aber die Statistik und die Erfahrungen von anderen zeigen , dass es genauso funktioniert.  Ein Projektfahrplan - ein Ziel wird ausgegeben, die Leute kehren Heim und finden den Weg. 

 

Viele Techniken man Heute erfunden hat um Neue Kreative Brücken zu bauen.  Eine sei erwähnt und ist auch sehr erfolgreich. Hierbei handelt es sich um das "Design Thinking".   und zu verdanken hat man das ganze diesen Herrschaften:  Entwickler und Vertreter der Methode sind der Informatiker Terry WinogradLarry Leifer und David Kelley, der Gründer der Design- und Innovationsagentur IDEO, die das Konzept auch vermarkten. Unter dem Namen „Design Thinking Research Symposia“ finden seit 1991 Tagungen zu diesem Thema statt.

In Zukunft wird es bestimmt noch andere Modelle geben,  die Zeit wird es zeigen.

 

Zurück zum Team aus Mitarbeitern, man tanzt mit einer Gruppe im Kontext aus Problemen und dem Wissen über den Kunden auf einer Bühne von freiem und zügellosen Austausch von Informationen. Notizen und Blöcke füllen sich mit Daten skizzen und Eselsbrücken. Plötzlich der Funke, bildlich das schöne Gemälde von Michaelangelo mit seinem Fresko.

 

Dies ist keinesfalls ein Freiwilliger zugeflogener Erfindergeist den man da auf die Bühne der Industrie Teams gelockt hat. Doch am Ende ist ein Ergebnis entstanden und das ist entscheidend, insofern es sich vermarkten lässt. Das Tägliche Brot wird damit gesichert. Die Einzelnen Grundbausteine , dass Fundament einer Company baut schließlich darauf auf, dass es Neues geben wird und Neues geben muss. 30 Jahre den Hausfrauen Neues Waschmittel zu verkaufen halte ich nicht für Überzeugend.  Doch das Instrument des Marketings darf man keinesfalls unterschätzen.

Nach vielen ideen und auf der Suche nach Lösungen kann ich Heute sagen, dieser Bereich für Neues ist definitiv trainierbar. Zwar gibts noch keine zertifizierte Ausbildung zum Erfinder, aber auch da ist Bewegung. Das Hauptaugenmerk liegt darin Beobachtungen zu machen. Das Hauptwerkzeug der Wissenschaft. Etwas zu erfinden sehe ich als Kunst. Ein Geistiges Handwerk ohne Hammer und Meisel. Der Geist von vielen dort draußen schafft es alleine oder im Team etwas zu bewegen und für Veränderung zu sorgen. Das ist faszinierend. Phantasie und Vorstellungskraft reichen sich die Hand. Gleichwohl muss man hier mit Unternehmen zusammen kommen, wo dies erwünscht ist.  Eine lockere Arbeitsatmosphäre und ein freundliches Miteinander fördert das ganze. Mag sein dass um uns herum die Welt Regionsweise und Temporär in desaströsem Zustand ist, für den Moment und die Dauer des Projektes muss man das ausblenden, und in die Rolle eines Guten Schauspielers schlüpfen. Die Briten werden immer für Ihre Freundlichkeit ausgelacht, in  Wirklichkeit haben Sie nur erkannt, dass so in einer kaputten Zeit vieles einfacher ist. Ja das Gemeinschaftsgefühl fördert.  Als Bub habe ich Freundlich sein, als Normal empfunden. Heute treffe ich Menschen die sich darüber wundern, warum man nett und freundlich ist. Es scheint außer Mode gekommen zu sein. Andererseits bewegt sich jeder auch in anderen Kreisen und so tauschen und vermischen sich Erfahrungen. Das Leben ist eine Variable abhängig vom Ort und den Umständen in denen man groß wird. Mir waren die Deutschen in Ostfriesland und im Norden immer am liebsten. 

Kombinieren ist der Schlüssel 

Der Teller Rand ist knapp am Horizont

So ist es, Routine ist für die einen die Liebe Ihres Lebens.  In Bahnen die man kennt und auf denen man weiß wie man das Ruder zu halten hat lebt es sich komfortabel. Als Erfinder, ist man immer auf Blindflug unterwegs. Kein Navigationsgerät auf das man sich verlassen könnte funktioniert hier. Ständig fremde und Neue Menschen kennen lernen. Letztendlich sichern jene aber deine Arbeit. Man ist immer auf einer Art Reise. Es ist eine Reise wo hinter jeder Tür etwas Neues auf uns wartet. Am Ende eines Tages oder am Ende eines Projektes sind alle ein Stück weiter. Erfinder zu sein ist spannend. Im Kern immer die Aufgabe und die Veränderung. 

Genau genommen dreht sich alles immer nur um ein Paar große Themen: 

Wer ist der Kunde? Was will der Kunde? Was sind die Produkte?

Wo sind Probleme?  Was macht die Konkurrenz? Gibt es Entwicklungen auf dem Weltmarkt die uns nützlich sein können?  Welche Statistiken können Helfen? Wo entsteht ein Trend? Der Austauch und die Analyse von einem Berg an Informationen + dem "i" Tüpfelchen an Mitarbeiter "ideen" führen letztendlich zu etwas Neuem. 

 

Unterstützt mit Künstlicher Intelligenz kann man hier langfristig Arbeitszeit sparen.  Genau genommen lohnt es sich bei der Entwicklung von Neuen Techniken immer auch Software Unterstützte Programme anzuwenden, die bei zukünftigen Projekten abrufbereit starten.  Teams und Unternehmen die Ihrer Zeit voraus sind, machen das schon lange. Mich würde es nicht wundern, wenn es irgendwo in Silicon Valley schon kleine Roboter gibt, die in der Lage sind, die Arbeit von Erfindern zu machen.  Durch eine Vielzahl von Kombinationen entsteht etwas Neues. 

Kultur "Mut zur Veränderung"

ideen sind Willkommen

Unsere Kultur ist so geprägt , dass keiner so wirklich in der Lage ist Unstimmigkeiten und ineffiziente Prozesse an die Richtigen Menschen heran zu tragen. Zum einen ist man sich unsicher ob das in der Firma überhaupt erwünscht ist und auf der anderen Seite trägt der Mitarbeiter die Scheu vor der Ablehnung.  Klar ist aber auch, dass gerade Neue Mitarbeiter schnell erkennen können ob alle Prozesse Rund laufen.  Theoretisch lohnt es sich oft Neue Mitarbeiter einzustellen, wenn auch nur kurz. Nur um Schwächen im Unternehmen zu erkennen. Klar ist ausbeuterisch, aber effizient. Neue Mitarbeiter sind also  was das angeht, vorbelastet, schließlich will man beim Chef nicht gleich mit Guten "ideen" ins Haus fallen. Es fehlen Schnittstellen und das Vertrauen, dass eine Änderung in bestimmten Bereichen sinn macht. Keiner wird dafür extra bezahlt und auch sonst sind ja die Verbesserungen die man sieht nicht teil meines Aufgabenbereiches. 

Dafür haben wir andere im Haus, die sich um die Entwicklung kümmern. So oder so ähnlich sind klassische Argumente.  Betrachtet man diese Vorgehensweise differenziert, dann ist das auch in teilen richtig.  Doch Verbesserungen dienen nicht nur einem Arbeitsplatz, Sie nützen letztendlich einer Ganzen Gruppe, einer Abteilung und darüber hinaus. Hat man eine ganze Handelskette mit mehreren Filialen und man entdeckt das Einspar potenzial von 1% Energie oder 3 min. Arbeitszeit durch Verwendung von einem Hubwagen oder einem anderen Stecker, dann multipliziert sich das kleine unscheinbare "detail" mit mehreren hundertmal. Beudetet mehr Geld bleibt über.  Wofür ein Unternehmer diesen Gewinn einsetzt ist gar nicht relevant. So kann er aber für Schwache Zeiten Rücklagen bilden,  mehr Mitarbeiter einstellen, Bonus Zahlungen verteilen. Mehr in Schulung und Bildung für seine Mitarbeiter investieren.  Salat und Snacks für lau an zwei Tagen in der Woche. Nicht zu vergessen jene Unternehmer die einfach nur in Ihre eigene Tasche wirtschaften und sich von dem Gewinn einfach den Neuesten Sportwagen vor die Tür stellen.  Freier Wille und es ist Ihnen gegönnt.

 

Hat man das Problem erkannt, wo jeden Tag wertvolle Arbeitszeit durch de-organisierte Strukturen flöten geht,  dann muss nur noch ein Weg gefunden werden, wie man Neue Prozesse umsetzt.  Jeder kann in einer Firma seinen Beitrag dazu leisten, damit es besser und einfacher wird.

 

Bewegt man sich in starren Geflechten und Veränderung ist ein Groll, kann das mindestens zwei gründe haben.

A) Die Firma ist so gut wie ein Schweizer Uhrwerk und man kann schlicht nichts mehr verbessern.

B) Veränderung ist einfach nicht gewünscht, egal wie gut die ideen sind. 

Letzteres sollte einen aufhorchen lassen. 

Natürlich ist Veränderung auch immer stark Branchen Abhängig.  Doch nicht umsonst gibt es Firmen da draußen die Stets daran arbeiten alle Prozesse so gut es geht anzupassen. Doch es gibt auch Firmen die überzeugt davon sind, Ihren Kunden verstanden zu haben, obwohl das keineswegs stimmt. Ganz vorne dabei "Apple". Es erleichtert vieles und in einer wandelbaren Unternehmenskultur trennt sich die Spreu vom Weizen. Vorzüge wie "Home Office" sind in genau solchen Firmen entstanden.  Die Stempeluhr ist Geschichte.  Heute bekommt jeder einen Mikrochip implantiert. Okay so schlimm ist es "noch" nicht. Home Office bestätigt dass Vertrauen in die Mitarbeiter.  Mal im Cafe sitzen  und 2 std. emails beantworten ist mit Sicherheit eine Lebenswerte Erfahrung. Die Präsentation im Park bei guten Wetter vorbereiten. Warum auch nicht?  Ebenso einen Vormittag mehr in der Woche mit seinen Kindern oder seiner Familie zu verbringen. Nicht zu vergessen , jene die beides noch nicht haben , aber wo der Treue Hund oder die Katze zu Hause wartet.