Situation der Deutschen Post und deren Mitarbeiter die Täglich mit Ihren Postautos 10.000 Briefkästen leeren müssen. Das Problem: Jeden Tag werden hundertfach Briefkästen angefahren ohne Inhalt.

Das kostet Geld Zeit und Energie.

 

Hier gibt es drei Lösungen die das Entleeren effizienter machen können.

1.)  Kostengünstig:

 

Im unteren Bereich des Briefkasten Behälters wird eine elektrische Feinwaage eingebaut oder hinein gelegt. Die Feinwaage ist via Funk, Sim Karte mit dem Netz der Post verbunden. Das Anbringen sollte so einfach sein, dass jeder Post Mitarbeiter das kann. Das Spart nachher Installationskosten.

Bevor die Route aus dem Bezirk dann abgefahren wird werden in Echtzeit die Daten aller Briefkästen gesammelt und zu einer Route berechnet. Mit 5G Technologie welche genau bei der Bereitstellung von Echtzeitdaten Punktet, sollte dies kein Problem darstellen (Sollte Euch 5G Technologie nichts sagen dann lest einfach etwas darüber).

 

Im Einzelfall kann das bedeuten. Von 100 Briefkästen die im Bezirk angefahren werden müssen, sind es tatsächlich Heute nur 22, morgen vielleicht 56, aber nie 100. Nach jedem angefahrenen Postkasten erfolgt eine Neue Synchronisation. So dass bis kurz vor Leerung womöglich noch 1-2 Dutzend Briefkästen hinzukommen. Rechnet man solche Vorteile in Modernen Programmen aus und das Bundesweit , ja womöglich darüber hinaus entstehen ganz andere Dimensionen.

Parallel meldet man mehrere Patente an so kann die Post zusätzlich noch Einnahmen generieren indem Sie anderen Postdienstleistern Nutzungs Lizenzen anbietet.

 

2.) Kostengünstig und einfach:

 

Unter der Klappe wo man den Brief einwirft, wird ein Bewegungssensor mit Neigungswinkel eingebaut. Bewegt sich die Briefkastenklappe um wenige Grad so wird ein Einwurf registriert. Die Software sammelt alle Briefkästen mit Einwurf und verarbeitet Sie dann zu einer Route für die Post Autos. In der Anwendung kann dies für jeden Mitarbeiter eine einfache App sein. Keine Hardware muss gekauft oder entwickelt werden. Nur Schnittstellen geschaffen werden.  Eine langlebige Batterie, wie sie z.b bei Rauchmeldern zum Einsatz kommt, kann dann hier die Wartungsintervalle deutlich verlängern. Als doppelte Sicherung kann man dann theoretisch noch einen ähnlichen Sensor in den Behälter am Boden einsetzen.

Dank China ist eine Produktion aus den Bereichen Mikroelektronik Heute um ein vielfaches günstiger und für Millionen Situationen geeignet.

 

3.) Dritte Lösung teurer aber eben präzise und modern:

Am Einwurf Platz jedes Postkasten wird eine Laser Sensor Erfassungs Einheit verbaut, mit einem Funkmodul , dass dann via GPS und oder Mobilfunknetz die Stände in regelmäßigen Intervallen an die Zentrale schickt und von dort an die Fahrzeuge weiter leitet. Zu beachten wäre hier jedoch der höhere Preis sowie ein höherer Stromverbrauch, demgegenüber steht aber eine präzise, Fehlerfreie Erfassung.

 

Hier und bei den anderen Modellen lassen sich natürlich die Nutzungsdaten der Briefkästen erfassen. In Zeiten von Einsparung und Umstrukturierung macht das Sinn. Das Postkästen verschwinden werden ist keine Frage, nur wo und wie viele. Bei den Telefonzellen der Post und nachher der Telekom hat es zwar gedauert aber alles ging seinen weg. Einige wird man wohl noch in Museen vorfinden.

eine andere option:

 

Es gibt auch noch Modelle, wo man dann eine Kombination aus RFiD Chips & NFC Chips konstruiert, wie man Sie Heute auch bei Ausweisen vorfindet, oder aber auf Technik zurück greift die Produkte in Geschäften vor Diebstahl schützen. Jedes davon ließe sich in die Briefmarke implantieren, bei gerade mal einem Preis von 1-2 cent. Ein kleines Modul am Briefkasten würde dann beim einwerfen mit den Chips kommunizieren.

Die Geringe Reichweite von unter 1m ist ideal für so ein Vorhaben. 

 

Ja und bei soviel Lösungen bin ich mir sicher, würdet ihr hier noch etwas tüfteln und nach Lösungen suchen, dann gebe es die auch.

Kein hin und her, einfach machen wäre eine Devise, oder ?

Das dass ganze möglich ist, ist hier nicht die Frage. Die Experten können hier aber das eine mit dem anderen verbinden. Zum einen ist Energie ein Teurer Rohstoff. Zum anderen frisst das Thema Klimawandel heute und noch viele Jahrzehnte allen beteiligten die Haare vom Kopf. Es ist also eine Möglichkeit einen weiteren Hebel umzulegen wo Einsparung von Energie durch kleine innovative Lösungen zum tragen kommen.  Ein Siegel und eine weitere Urkunde für Innovation und Umwelt wäre der Deutschen Post sicher. Auf der anderen Seite steht die Kostenfrage. Kosten - Nutzen Rechnung aus Betriebswirtschaftlicher Sicht.

 

Bei einer Berechnung von 10-20 Jahren in die Zukunft ist dies durchaus attraktiv.  Im Gegenzug muss man natürlich die Herstellung die Entwicklungszeit sowie den Arbeitsaufwand hier gegenüber stellen, ein grosser Posten wird hier die Programmierung und die Software sein. Realisierbar ist sowas schon mit kleinen Teams, ein Design, ein Schaltplan, eine App und eine Produktionsstraße die Kapazitäten über hat. 

 

Dazu muss man natürlich die Pläne der Deutschen Post berücksichtigen. Geht die Post davon aus, dass in 10 Jahren 80% aller Briefkästen verschwinden, macht so eine großflächige Umstellung nicht so viel sinn. 

Deutschland das Land ohne Bürokratie, ist wiederum kaum vorstellbar. Weder jetzt noch in 20 Jahren. Das es hier ein Revival geben wird, halte ich für absolut normal. Die Verrücktesten dinge die einst ausser mode waren haben Heute wieder einen Platz in unserem Alltag gefunden. Möchte man aber anderen Logistik Partnern in der Welt diese „idee“ vortragen da dort Planungen und Zukunftsmodelle anders aussehen, dann bleibt die Planung, Berechnung und Umsetzung für dieses Projekt natürlich interessant. Die Welt lebt von Innovation und dem Globalen Wettkampf, die Amerikanisch verliebte "Challenge".

 

Um das ganze einmal in ein Energie Spar Modell umzuwandeln, muss man sich nur folgende Zahlen vor Augen halten. In einer Großstadt ab 300.000 Bürgern und etwa 20 Bezirken werden Durchschnittlich 1-2 Postautos zum entleeren aller Briefkästen benötigt.  In diesem Beispiel sind es 50 Postwagen. Jedes Fährt während der Entleerungszeiten 30-50km. Die Goldene Mitte ist 40km.

Durch das oben erwähnte Neue Elektronisch Unterstützte Erkennungssystem für Briefkästen, kann jedes Auto 30% Fahrstrecke pro Tag einsparen x 50 Autos = 600km Ersparnis in Form von Treibstoff. Addiert man hier noch die Faktoren von Verschleiß und dem geringeren Unfallrisiko hinzu, dann summiert sich das ganze natürlich. Ungerne aber wahr bedeutet dies dann auch, weniger Arbeitszeit Pro Tag womöglich kann die Post hier jeden Mitarbeiter 30min. eher in den Feierabend schicken, oder aber mit anderer Arbeit versorgen. Die Gewerkschaften würde es freuen. 

Zu guter Letzt wird die Statistik am Ende belegen können, auch wenn es keiner gerne hört. Durch das zusammenlegen von Bezirken, da die Auslastung niedriger ist als erwartet, kann die Post auch mit weniger Fahrern auskommen. Zu Spitzenzeiten wie an den Feiertagen ist dann wieder mit einem Anstieg der Temporären Arbeitskräften zu rechnen.

Das Modell zeigt nur eine Stadt von 300.000 Einwohnern. In Deutschland gibt es mehrere 100 Städte mit einer so hohen Einwohnerzahl. Die Grosstädte sowie die Dörfer fallen unter ganz andere Berechnungs Modelle.

Wieviel Co2kg einsparung möglich ist, lässt sich noch raus finden. 

Eine Sichtweise der Postmitarbeiter:

Du hast schon recht, seit über 10 Jahren, leere ich die Briefkästen, alles ist Routine. Viele der Briefkästen sind leer. Der Unterschied Heute, man würde wissen wenn ein Briefkasten keinen Inhalt hat mit dieser kleinen Verbesserung.  Vor 10 Jahren war die Technik noch nicht so weit, das es A) bezahlbar gewesen wäre und B) die Zuverlässigkeit wäre nicht gewährleistet gewesen.  

Repräsentativ ist sowas natürlich nicht. Doch die Mitarbeiter einmal selber zu fragen was Sie davon halten, wäre schon interessant. 

Stay Tuned

rinaldo imperiale