Die Energie Effizienz der Müllentsorgung erhöhen

Der Müll ist eine Last und der Bürger ist natürlich mitschuld. So oder so ähnlich lautet der Aufmacher in den Zeitungen und Zeitschriften. Konsumiert weniger mit Verpackung lautet die Devise. Na klar immer muss der Bürger hier alles richten.  Doch man mag es nicht glauben, tatsächlich arbeiten Heute schon Geschäfte und Handelsketten an Cleveren Einkaufsmöglichkeiten um möglichst weniger Müll zu produzieren. Verpackungen werden dünner und leichter, die Hohlräume mit denen man allen immer grosse Packungen vor geschummelt hat sind geschrumpft. Frische Waren ohne Plastiktüten. Milch zum abzapfen beim mitbringen von eigenen Flaschen. Das ist natürlich schön und zeigt was möglich ist. Doch letztlich finden diese Ersten Fortschritte immer dort stand wo Müll auf den Straßen noch mit Maschinen entfernt wird. Die Weniger bis Überhaupt nicht Industrialisierten Länder verbreiten ein vielfaches an Müll. Dort wäre der Positive Effekt deutlich zu sehen, anhand einer Statistik. Die vielen Industriellen haben es geschafft die Plastik Produkte in jedem Land der Welt anzubieten. Doch man hat keinen Penny über um in den Armen Ländern eine komplette Infrastruktur für die Müllentsorgung aufzubauen.  Versteht das jemand. Nun wo kein Gesetz ist, da herrscht Narrenfreiheit. Schaut man sich z.B die Sprudelnden Gewinne von Coca Cola Company  an, diese lagen 2019 bei 9 Milliarden Dollar, dann wäre ein Investment in eine Müllverbrennungsanlage mit anschließender Stromproduktion von 200 Millionen Dollar nicht viel. Die Region hätte einen Grund gut über Coca Cola zu sprechen. Weiter ausgebaut, stärkt sowas die Beziehungen zu diesen Ländern. Ihr alle kennt die Mülldeponien die wie eine Sahara Wüste durch verschieden Regionen in dieser Welt wandern. Ist die eine Voll wird einfach eine Neue ausgebuddelt. Ist tatsächlich schon mit Fliessband Tempo zu vergleichen in welcher kurzen zeit eine Deponie nach der anderen entsteht. Das Geschieht jetzt schon so lange wie die Zunahme von Müll registriert wird. Die Armen Länder kaufen sogar den Müll auf nur um dann eine Neue Mülldeponie zu füllen. Versteht das einer? Nur schwer und wenn man ehrlich ist, gar nicht. 

 

Das ist Natürlich eine Grosse Geschichte.  Man sieht also in jeder Kette die Produziert, findet sich  auch potenzial um Energie und Müll einzusparen. Sogar ganz zu vermeiden. 

 

Welchen weg der Einsparung man einmal Aufmerksamkeit schenken kann ist jene der Logistik. Also der Weg den die Müllabfuhr alle 14 tage und 28 Tage

macht (2-4 Wochen).

 

Warum eigentlich gibt es diesen Rhythmus ?  Er hat sich etabliert und die Industrie welche die Müll Abfallwirtschaft permanent weiterentwickelt hat eben nicht in allen bereichen  entsprechende Möglichkeiten berücksichtigt.  Natürlich richtet sich der Rhythmus auch daran wie groß die Einzelnen Mülleimer sind. Über Normen regelt sich dann die Größe.  

 

Würde man nun die Leerungs Termine, den Rhythmus ausweiten auf 21 und 35 Tage 

kann man dadurch Energie und kosten sparen.  Auf der Kostenseite vor allem für den Bürger. Fährt ein Müllwagen im Jahr 10-20 mal weniger raus, Pro Stadtteil und Bezirk dann summieren sich natürlich die Kosten.  Hierzu liegen mir keine Daten vor. Dazu kann man natürlich einmal über die Versorger der einzelnen Städte eine direkte Anfrage stellen. 

Es geht hier nicht nur ob und wie viel man sparen könnte und soll nur aufzeigen, wenn die Industrie es jedes mal ernst meinen würde , wenn jemand mit der Umweltverschmutzung Fahne durch die Straßen läuft dann würde da noch was gehen. Wobei Natürlich kosten / Nutzung Rechnung stimmen muss. 

 

Was müsste die Industrie berücksichtigen damit Primäre Energie also Öl und Diesel eingespart werden kann? 

 

Für den der idee hat, scheint es immer eine leichtes zu sein. Ganz einfach, jeder Haushalt müsste für die Nächste Generation an Mülltonnen eine eigene Handpresse inkludiert haben. 

Die Handpresse kann in den Mülleimer integriert werden und mit beiden Armen so bedient werden, das dass Müllvolumen signifikant sinkt. In Zahlen 40-50% Einsparung an Volumen.  Das war aus sicht der idee schon alles.

 

In der Praxis stellt sich das aber schon viel schwieriger heraus. Wobei das Thema schwierig für Ingenieure immer eine Herausforderung spiegelt.  Klar wenn der Geschäftsführer kein Geld ausgeben will und auch keine Steuerlichen Vorteile über den Staat bereitgestellt werden, dann tun sich viele Geschäftsführer immer schwer. Es zeigt aber auch das man nicht gewollt ist auch diese Schraube in der Energiewirtschaft zu bedienen. Man muss immer den Hebel Effekt erkennen, dann werden auch kleinste Veränderungen gigantisch.

 

Einen Prototypen in Städtischer Qualität anzufertigen sollte kein Problem sein. Doch wie leicht ist die Bedienung der integrierten  Manuellen Müllpresse wirklich? Was ist beim Entleeren durch die Maschine am Müllfahrzeug? Kann sich da etwas verklemmen oder verheddern ? Wird der Entleerungsvorgang pro Mülltonne am Müllfahrzeug insgesamt um 5-10 sekunden ansteigen? Durch das Manuelle zusammenschieben von Müll ist, das entleeren womöglich schwieriger !

Dazu muss man einen von vielen Testläufen machen.  Das benötigt Kapazitäten in Form von Mitarbeitern, Zeit und Platz. Noch davor kann man eine 3D Animation am Computer bauen. Hierzu kann man Moderne CAD Programme verwenden. Dort kann dargestellt werden ob es funktioniert und wie es funktionieren würde. Mit einem 3D Drucker lässt sich mit verhältnismässig wenig aufwand auf Miniatur ebene eine Mülltonne mit Manueller Handpresse im Maßstab von 1/10 kostengünstig ausdrucken, in cm ca. 10x10cm. Mit der Software lassen sich auch Hebelkräfte und Zugkräfte berechnen. So kann auch die Materialstärke der Aussen und innenwände angepasst werden. Können Ältere Menschen diese Bewegung an der Handpresse ausführen ? Würden Mediziner womöglich sogar attestieren, es wäre gut für die Muskulatur? Ein kleines Training an der Müllpresse für jedermann.  Wie lange hält so ein Mülleimer in einem simulierten Dauerbetrieb? und was kostet der Mehraufwand indem man eine Müllpresse integriert? 

 

Diese idee soll auch verdeutlichen, wie viele Schritte und Prozesse in gang gesetzt werden nach der Entstehung einer idee. 

Wieviel Energie spart man den nun? Was ändert sich überhaupt? Nun im Pilotprojekt kann man eine kleine Stadt auswählen und dort die Neuen Mülleimer über einen Zeitraum von 3-6 Monaten testen. Nach einer Auswertung und Rückmeldung der Bürger kann man dann noch Feinheiten abstimmen ehe dann eine Grosse Serie der Mülltonnen mit Manueller Müllpresse in Serie geht.  

 

Für Privathaushalte und Hausbesitzer lassen sich natürlich schon Heute Manuelle Müllpressen kaufen. Das kostet zwischen 20-100€.  Lässt sich einfach mit der Suchmaschine finden > Manuelle Müllpresse / Handpresse.

 

Was heißt das für die Abfall Entsorgungsunternehmen? Nun 10-20 Fahrten Pro Jahr weniger. Die Mitarbeiter haben zwar dadurch nicht weniger zu tun, doch diese 10-20 gewonnenen Arbeitstage pro Jahr müssen für die Betriebe der Abfallwirtschaft Neu strukturiert werden. Umverteilung der Arbeitskräfte. In der Summe sind das, 70-140h Arbeitsstunden weniger pro Jahr pro Mitarbeiter pro Stadt. 

 

Die Großen Müllwagen kommen bis zu 20-ig mal im Jahr weniger zum Einsatz. Mal davon abgesehen, dass die Müllwagen natürlich an diesen 20-ig Tagen keine Energie verbrauchen kommen noch ein paar andere Annehmlichkeiten dazu. So z.B Wartungs und Instandhaltungskosten werden reduziert. Das ist auf ein Jahr gesehen womöglich kleinkram und andere würden es als lächerlich beziffern. Doch rechnet man die Ersparnis auf 5 oder 10 Jahre dann sind wir in großen 4 stelligen Bereichen pro Stadt und Pro Müllwagen. Also das ist nicht mehr unerheblich. Man muss es aber auch in Relation zu der falschen Planung und Verschwendung von Steuerausgaben pro Jahr sehen. Die Belaufen sich im Mittelwert auf 40 Milliarden Euro. Da sind 4 stellige Beträge Nichtmal einen Zahnstocher wert. Die Müllwirtschaft kann also auf diesem Wege, den Müll Preiswerter machen oder Sie steigert für die Folgejahre die Gewinne. 

 

Läuft ein Betrieb gut, kann man natürlich den Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes auch 2 zusätzlich bezahlte Urlaubstage anbieten. Bei einer ordentlichen Überarbeitung der Arbeitspläne durch die gewonnenen 70-140h Arbeitsstunden pro Jahr, liesse sich womöglich auch über eine Niedrigere Stundenzahl pro Woche nachdenken. Bei gleichzeitig niedrigeem Gehalt macht man sich damit natürlich keine Freunde. An der Entwicklung der einzelnen Wirtschaftszweige sieht man deutlich wo in den letzten jahren aus 40h Stunden pro Woche - 38h wurde und aus 38h bei einigen schon 35 ½ h auf der Uhr steht. Tendenz also klar weniger arbeiten pro Woche. Natürlich Gewerbe Abhängig. 

 

Bei Finanziellen Aspekten freuen sich immer ganz viele. Das war schon immer so, vor allem wenn man auf der Arbeitgeberseite steht.  Gibt es sonst noch Vorteile die eine Änderung der Leerungstermine nach sich ziehen würde. Na klar an 10-20 Tagen im Jahr würde es zu weniger Staus auf den Straßen kommen. Müllfahrzeuge verursachen regelmäßig kleine Staus. Der Verkehr wäre flüssiger. Ein Flüssiger Verkehr kostet weniger Geld. In einer Simulation kann man zeigen welche Energie Bundesweit täglich in der Luft verpufft. Alle Fahrenden kommen mehr oder weniger pünktlicher ans Ziel.  Doch auch das Risiko und die damit einhergehende Unfallgefahr sinkt für die 10-20 Tage für das Arbeitende Team im Müllwagen. Hier gibt es bestimmt Statistiken zu. Diese mir aber nicht vorliegen.  Hier sind natürlich immer nur zahlen auf Kommunaler/Städtischer Ebene, also eine kleine Stadt hat 2 oder 5 Müllwagen eine etwas grössere schon 10 usw. So entstehen Bundesweit schnell horrende Summen die 8 oder 9 Stellig ausfallen bei einer Berechnung von 10 Jahren. 

Obwohl Energieersparnis im Mittelpunkt dieser idee stand kann man damit Heute keine Reiter mehr vom Pferd holen. Nur Cash und wenn Firmen viel sparen können sind dies tatkräftige Argumente. Jemand der die Energie Wirtschaft von Müllentsorgungsanlagen studiert hat und mit den tatsächlichen Zahlen vertraut ist könnte hier gute Schätzungen abgeben wie viel Co2/kg oder Co2 -Tonne pro Jahr eingespart wird. 

 

Am Anfang steht nur eine kleine Veränderung wie man eine Mülltonne anpassen könnte, am Ende aber ein Großer Vorteil für die Wirtschaft. Genau genommen für mehr als eine Wirtschaft.




 

Mfg

 

Rinaldo Imperiale