Mit dem Fahrstuhl  nach oben...

Macht man sich auf die Suche nach Neuen Ideen wo wäre es besser als vor seiner Haustür damit anzufangen? Überall findet man Ideen, der Ort spielt keine Rolle. 

 

Urbanisierung und Wohnungsmangel sind vor allem in Attraktiven Städten immer wieder ein Thema. Dazu habe ich mir die Durchschnittliche Bauweise von Etagen-Häusern in der Stadt angeschaut. Viele von Ihnen, genau genommen sehr viele von den Häusern verfügen über 4 Stockwerke oder mehr. Hohes bauen war in und verschaffte viel Platz auf wenig Raum. 

 

Der Steigende Zuwachs von Menschen die es in große Städte zieht sorgt dafür dass Wohnungsmangel an jeder Ecke zu hören ist. Das treibt die Preise nach oben. Das Land und die Stadtentwicklung müssen kontinuierlich Neue Wohngebiete erschließen. Die Landschaft und die Natur sind für immer verloren. Fast jedes Neue Bauprojekt  wird von Anwohnern, Bürgerbewegungen und Naturschützern erstmal kategorisch blockiert. Mit Anträgen werden alle Mittel ausgeschöpft die zur Verfügung stehen. Kann man auch nachvollziehen, 30 Jahre war der Blick frei auf das Hinterland und plötzlich soll man sich mit Neubaugebieten anfreunden?  

 

Warum also fängt man nicht an, alle Alte Häuser erstmal mit einem Außen-Fahrstuhl zu modernisieren? Nach meiner Einschätzung sind über das Ganze Land verteilt mehr als 300.000 Wohnungen nicht vermietet, da Sie ungünstig in hohen Etagen liegen und keinen eigenen Fahrstuhl besitzen. Die Wohnungen ab der 3. Etage ohne Fahrstuhl werden zwar vermietet, aber bis die Wohnungen angemietet werden vergeht viel zeit.

 

Warum kann das interessant sein?

 

Schauen wir einmal auf die Bedürfnisse der Bürger, die Mobilität von Heute und in welche Richtung sich diese Bewegen wird. 

 

Klar, Häuser mit Fahrstuhl sind Top. Bei der Frage mit oder ohne braucht man nicht drumherum krackseln.  Vor Allem Junge Leute mögen es über den Dächern einer Stadt zu leben. Warum? Na klar der Blick in die Ferne. Ohne Fahrstuhl, dann lieber doch nicht. 

Wie bewegen wir uns Heute. Kaum noch? Die E-Scooter und die E-Bikes haben den letzten willen gebrochen sich doch noch sportlich zu arrangieren. Der Weg zum Auto ist manchen schon zu weit. Ganze Einkäufe von Lebensmitteln werden nach Hause geliefert. Düster aber bequem die Art wie sich ein gros steil von uns bewegt. 

 

Nun was ist mit den Alten. Bis in welches Alter werden die älteren ab >70 Jahren noch Ihre Wohnung verlassen wollen in denen es keinen Fahrstuhl gibt. Wie Viele leben wohl in diesen hohen Etagen, weil Sie einst eingezogen waren mit Mitte 30 oder 40.  Trotzdem haben alle bis ins Rentenalter Ihre Pflichten erfüllt.  Mit 70 oder bei vielen erst mit 75 oder 80 hört dann der Spaziergang und das Treppensteigen auf. Die Senioren sind mehr zuhause , bewegen sich weniger und werden also schneller “ungesund”. Diese Lebensweise sich wenig zu bewegen ist nun mal ungesund.  Können ältere Menschen aufgrund der Bauweise nicht mehr wie gewünscht Ihr zuhause verlassen, dann ist das auch ein starker Einschnitt in der Lebensqualität. Im Gegenzug trommeln die Mobilen Pflegedienste am Kassenzähler, für diese ein Gutes Geschäft. Wobei auch für Mobile Dienste ist es ein abgerackere die vielen Etagen hinauf zu laufen.  Ohne Fahrstuhl sind ganze Straßenzüge von Leerstand in den oberen Etagen betroffen.   

Nehmen wir uns also die Menschen mit +70 Jahren ins Visier.  Würde man Heute damit anfangen eine Studie und damit einhergehende Umsetzung zur Planung und des Bedarfs von Fahrstühlen ausarbeiten, dann wären die Etagenwohnungen im Jahre 2023-2030 Fit für die Nächsten 100 Jahre.. 

Warum wäre das in vielerlei Hinsicht ein Gewinn sein kann?

 

Die Städte modernisieren die Wohnungsbestände nachhaltig für die Zukunft. Städte können Planungen zum Teil durch Erschließung von Neuen Baugebieten verkleinern. Die Landschaft um die Randbezirke bleibt erhalten. Den Jetzt lebenden Senioren in diesen Wohnungen ohne Fahrstuhl kann Lebensqualität zurück gegeben werden. Ein Erwarteter Umzug in ein Seniorenheim kann bis ins Hohe Alter ausgeschlossen werden. Die mobilen Pflegedienste können Ihre Kapazitäten anders planen. Der Wert der Immobilie und die Attraktivität für alle Wohnungen ab der 3.Etage erhöht sich deutlich. Verletzungen und Stürze in Treppenhäusern durch Treppen steigen werden reduziert. Die Industrie welche die Fahrstühle produziert freut sich über die Massiven Neu-Aufträge in den Büchern. Alle Betriebe und Dienstleister die mit Aufbau und Wartung von Fahrstühlen in Verbindung gebracht werden bekommen von dem Kuchen langfristig etwas ab. Ein vergessener Boomender Markt. Nicht zuletzt gewinnen einige Häuser dadurch einen besonderen Charme. Fit für die Zukunft. Das Alte und die Moderne verbindet sich. 

 

Fahrstühlen mit Außenmontage gibt es bereits Ab 50.000€ , noch einfacher und günstiger bestimmt, wenn man Aufzüge aus Ländern ordert mit niedrigeren Produktionskosten.

Bei einer so großen Abnahme von Fahrstühlen ab 10.000 Stück würde man sogar eine eigene kostengünstigere Variante auf den Markt bringen ohne an Qualität einzubüßen.

 

Das Problem! Nicht alle Häuser haben eine ausreichende Fußgängerweg / Bürger weg Breite. Zumindest wenn man die Aktuellen Normen nicht anpasst. In vielen Fällen müsste man dies machen. Optional könnte man, wenn es Parkbuchten vor den Häusern gibt, den Bürger weg um eine geschwungenen Wegverlauf anpassen. Das kostet dann 1-1 ½ Parkplätze pro Lift.  

An dieser stelle muss man einmal sagen, die Architekten aus den 50er Jahren hatten entweder keine Erlaubnis so groß und frei zu bauen wie Sie wollten, oder aber man hatte keine Fernsicht dass eine Stadt irgendwann aus den Nähten platzen könnte. In dieser Hinsicht kann man also viele Länder beneiden.  Dort wo 4 spurige Strassen pro Fahrtrichtung durch die Innenstadt verlaufen, sind auch > 6m oder mehr an Bürger weg breite vorzufinden. Dort den Bürger weg zu verkleinern ist einfacher.

Jetzt kommt natürlich der Wichtige teil. Die Finanzierung und das Potenzial an Ersparnis für die Stadt und die Gemeinden. 

Nimmt man ein Haus mit 4 Etagen, profitiert am meisten Etage 3 und 4 von zukünftigen Mieteinnahmen. Das bedeutet in Zahlen. Pro Etage gewinnt eine Gemeinde 2-3 Wohnungen zurück. Für alle Altersklassen, auch für jene die Eingeschränkt sind. 

Pro Etage x2 macht also 4-6 Wohnungen pro Haus ohne Fahrstuhl.

Das man nicht an jedes Haus einen Außenlift montieren kann, werden Experten dann individuell in Erfahrung bringen.

 

Gewinnt eine Gemeinde so 4 Wohnungen im Durchschnitt zurück, stehen sich folgende kosten gegenüber.  4x Neue Wohnungen = 400.000€. Neubauten haben in der Regel mehr Parteien so 6-12 pro Eingang. Die Summe wäre also ein vielfaches. Ein Fahrstuhl für die Außenfassade kostet ab 50.000€ nehmen wir hier einfach einen Mittelwert von 75.000€. 

So hören sich 75.000€ besser an als 400.000€.  Vor Allem wenn für Modernisierung und Zeitgemäße Anpassung von Städten Steuergelder zur Förderung bereitgestellt werden. 

Kann man also in kleinen Städten so >100-1000 Wohnungen zurück gewinnen. Man kann! 

In großen Städten deutlich mehr? Womöglich… Da dem Bürger hier leider nur beschränkt kostenlos Zugriff auf Statistische Daten gewährt werden, geht es nicht genauer. Vor Allem die Bereitstellung von Echtzeitdaten können Nachträgliche Arbeiten in der Planung reduzieren. Der Raum mit seinen vorhandenen Kapazitäten wird Neu gedacht.

 

Schauen wir uns einmal die Große Dimension in Zahlen an. Dieses Beispiel ist für Deutschland berechnet worden. 

300.000 Wohnungen kosten x 125.000€ = 37.500.000.000€ = 37,5 Milliarden Euro

Darin ist Bauland - Planung und Erschließung noch nicht eingerechnet.

100.000 Fahrstühle kosten x 80.000€ = 8.000.000.000€ = 8 Milliarden Euro.

Darin sind schon einige Kosten für die Vorbereitung inkludiert.

Man kann davon ausgehen, dass bei einer so hohen Stückzahl von Außen Fahrstühlen mit den Herstellern Sonderkonditionen ausgehandelt werden.  

Das sind jetzt ca. Brutto Preise mit Mehrwertsteuer. Also fließt von der summe wieder etwas zurück.

Die Ersparnis ist ca. 75%.

Bei einer Jährlichen Steuerverschwendung von 40 Milliarden Euro seit 40 Jahren und das auch schon zu “D-Mark” Zeiten, laut Bundderdeutschensteuerzahler, wäre das mal ein Projekt was in eine andere Richtung läuft.

Zahlen lügen nicht, es sei denn man Manipuliert Sie.


 

Wie der Hausbesitzer mit seinen Wohneinheiten davon finanziell profitiert, müssen sich Geschäftemacher ausdenken. 



 

Das war es auch schon für den Moment


 

 

 

 

 

Mfg

rinaldo imperiale