Die Orientierung des Nutzers in Google Maps App an den 

Benutzer und seine Bedürfnisse anpassen... .

Vor allem in grossen Städten kann der Nutzer hier die Vorteile ausspielen.

 

Um einfach mal ein paar Beispiele zu nennen, eine Typische Situation wie Sie ein Tourist oder ein Reisender erlebt. Dazu stellt Euch vor Ihr besucht Berlin , Tokyo oder New York. Egal ob mit Zug Auto oder Flugzeug.  In einem sind sich alle Städte gleich. Sie sind so gross und damit auch unübersichtlich. Die Sprachbarrieren sind auch nicht zu unterschätzen. Unsere Reisezeit jedoch ist begrenzt, und man will natürlich das Maximum an Erlebnis haben, zumindest sieht es ein Teil der Reisenden so. Andere Wider rum mögen es sich durch die Städte treiben zu lassen. Keine Navigation , dem Schwarm der Masse folgen, den Fortschritt an sich vorbei ziehen lassen.

Dank Google Maps ist das ganze viel komfortabler geworden.

 

Doch in einem Punkt ist alles eben noch unklar, man zoomt von einem bestimmten Ort in die Karte und man ist überwältigt von der Vielzahl von Geschäften, diese vielen kleinen Punkte sind mehr irritierend als hilfreich. Schon nach kurzer Zeit ist es nur ein Sammelsurium von allem, ohne klare Struktur.  Im Ergebnis sind wir mehr mit Suchen als mit dem erleben beschäftigt. Soll das so sein? Man wollte doch den Moment genießen und einfach seinen Cafe schlürfen.  Letztendlich führt die grosse Auswahl an Möglichkeiten in eine Sackgasse und man entscheidet sich für irgendwas.  Irgendwas wollen die Reisenden aber nicht erleben, es soll so sein wie man es möchte. Individuell alles selber gestalten und sich sein Tagesprogramm zurech legen. Es sei den Ihr steht auf der anderen Seite der Touristen, wo immer ein TourGuide euren Tag plant und ihr nur dass erlebt was 1000 andere vorher auch schon genau so erleben durften. Keine Ansprüche, keine Arbeit und zu sehen wie ein Tour Guide sein Programm runter spult kann ja auch mal ganz interessant sein. 

 

  • Mehr Struktur und Klarheit wäre hier das Entwicklungsziel. Einfacher ist einfacher, eben für jeden gedacht.

 

Zwei grosse Möglichkeiten: Die Eine heisst Personalisierung in Kombination mit Machine Learning und Algorithmen. 

 

Jeder von uns ist individuell, eben auch in dem was wir in Städten sehen wollen und was nicht. Unsere Vorlieben für bestimmte Küchen, oder das einige nur Boutiquen aufsuchen, andere mögen lieber Antiquitäten Läden, Monumente, Museen, Promenade usw. Sportgeschäfte, Markt, Textil , Teuer Medium preiswert. Buchladen kette oder Buchladen klein wie ein Tante Emma Laden.  

 

Schon im Flugzeug können wir eingeben und antippen, was wir in Städten sehen und finden wollen. Besucht man Tokyo kann man also seine Präferenzen für diese Stadt festlegen. 

Landet man in Tokyo und man ruft die App auf, verschwinden alle Geschäfte die nicht deinen Interessen entsprechen.

Mit einem Tap im Menü , kann man natürlich alle wieder sichtbar machen. 

 

Ohne Individuelle Personalisierung können wir uns auf Maschine Learning stützen. Auf Gut Glück bewegt man sich durch die Stadt und am Ende des Tages oder am Ende der Reise sehen wir wo wir uns aufgehalten haben.  In einer Statistik , liegen verschiedene Daten bereit, unter anderem  in welchen Geschäften wir am längsten waren. 

So lernt man sein verhalten besser kennen, wenn man sich treiben lässt in den Städten.

Technisch ist das alles möglich, wobei hier vielmehr Software Anpassungen durchgeführt werden müssen. Man erstellt nach der Reise sein eigenes Profil. 

 

 

In einer anderen Version kommt Machine Learning ins Spiel, die Software merkt sich was wir besucht haben und erstellt daraus ein Profil.  Warum ist das also interessant ? Ganz einfach, wenn Ihr das nächste mal in eine grosse Stadt fahrt, dann kann die App Euch fragen, ob Ihr wieder ähnliche Geschäfte sehen und finden wollt wie z.B damals in New York TOKYO Berlin.   Die App/ Programm/Software/ das System fängt also an Euch besser kennen zu lernen und ihr habt es leichter, digitale Assistenz eben. Nach 10 Reisen oder Ausflügen könnt ihr sehen dass man öfter

an Orten war von denen man dies eigentlich nicht vermutet hätte. 

 

Mystisch das Ganze, aber Ok, es funktioniert eben genauso. 

Dieses Feature ist Teil 1. des Problems.

 

Widmen wir uns nun Teil 2.

Behaltet alles um das es eben ging auf der Zunge. Die Google Maps App ist noch geöffnet. Ihr seit gerade irgendwo in der Welt an einem Hauptbahnhof ausgestiegen. Mit einem Feature dass ich den "Kompass Mode" nenne passiert folgendes. Nehmt Euer Smartphone und Haltet es wie einen Kompass vor den Körper. Natürlich werdet ihr noch nichts sehen, da es das Feature noch nicht gibt, aber stellt Euch vor man würde einen langen Korridor sehen mit einer breite von 100-200m. Etwas breiter wie eine typische Einkaufsstrasse. Zusätzlich findet Ihr Geschäfte und Sehenswürdigkeiten bis zu einer tiefe von 1-2km . Was würdet ihr dann sehen?  Ganz einfach , all das was Euch auch aus vorherigen Städten interessiert hat. Insofern ihr das Profil aktiviert habt und es mit dem Kompass nutzen möchtet. An/Aus, ganz einfach.

Also Personalisierung seiner Interessen in anderen Städten spielt auch hier eine Rolle. Entfernungsangaben sowie Fussweg oder Radfahrzeit sollten dann auch abzulesen sein. Ohne Korridor sieht man alles, mit Korridor nur was man sehen möchte oder was tatsächlich auf der Meile da ist.

 

In der Praxis, wäre das so. Du und deine Freundin oder deine Kumpels betreten die Einkaufsmeile und ihr werdet Euch erstmal nur in eine Richtung bewegen. Das ist der Klassiker. Man folgt dem Strom der Masse. Mit einem Tap zeigt der Korridor nur Sehenswürdigkeiten an die vor einem liegen oder nur die Lokale , wie z.B Pizzerien. Man möchte ja auch mal was Essen gehen. 

 

Macht Euch gerne selber Gedanken dazu wie nützlich sowas sein könnte und ob solche Features in Eurem Alltag einen Mehrwert haben.  

Es ist nämlich so, nur weil sich alles so schön liesst und machbar wäre, fängt erst dann die Arbeit der Programmierer an.  Das ist viel Schreib und Tipparbeit die da auf Entwicklungsteams zukommt. Für alle die in den Google Teams zu Google Maps sitzen und mit allem vertraut sind, ist das ganze natürlich einfacher. Man kann so direkt sehen an welcher Stelle der Software Architektur die Veränderung eingebaut werden muss. Mit etwas suche findet ihr bei YOUTUBE das eine oder andere video, was genau beim umbau oder bei Feature Erweiterung gemacht werden muss. 

 

Konntet ihr mir bis hierhin folgen, ja schön. Nein, schade.  

Hier noch ein Bonus der mir während des Schreibens eingefallen ist. 

 

Die Meisten von uns Leben in Strukturen und in zumindest zum teil verplanten Tagen, ob es der Nachmittag ist oder der Vormittag sei mal dahin gestellt. Irgendwo findet jeder seine Termine in seinem Kalender oder in seinem Alltag. Vereins Besuch, Feste Essenszeiten, Ausgehen , kochen usw. Hund ausführen.

 

Wie ist das, wenn man eine Reise macht? Einen Ausflug?   

Braucht man da Struktur? Für alle die eine brauchen, können die nächsten Zeilen Interessant werden!

 

Schon im Flugzeug sprichst Du mit deiner Freundin, den Reisepartnern, der Gruppe was wollen wir eigentlich machen, wenn wir in angekommen sind?  Je nach Uhrzeit, ist das dann meist, was Essen. Du nimmst also die Google Maps App und notierst während des Fluges Dir eine kleine Reihenfolge von den Dingen die Du/ihr nach der Ankunft in einer Chronologischen Reihenfolge machen wollt. 

 

Beispiel: 1. Fahrrad Verleih 2. Essen gehen 3. Kultur/Fest/Markt 4. Buchladen aufsuchen 

5. Museum 6. Eis Essen 7. Park aufsuchen, relaxen.  Ein halber Tag ist dann um.  

 

Dadurch dass die App weiss was ihr vorhabt und wo Ihr Euch befindet , kann Sie Euch eine Route Zaubern auf der Ihr alle diese 7. Punkte erleben könnt. Ein Digitaler Tour Guide, eben Made by Me/Google.  Sollte es hier Fotografische Highlights geben, dann kann man dies aktivieren und die App sendet Euch Hinweise. Ebenso kann man aktivieren wenn man darüber informiert werden möchte ob auf der Route Neu Eröffnungen von Geschäften zu finden sind. Es ist also ein Zwischenstopp möglich. Eventuell schwenkt man dann um oder bleibt auf dem Weg.  Entscheidend dabei sind auch die am Anfang erwähnten Vorlieben jedes einzelnen , hier nochmal zu erwähnen. Personalisierung und Machine Learning sowie Intelligente Algorithmen.Habt ihr Euch in Punkt 2. für ein Restaurant entschieden wo man Pizza Essen  möchte, dann wird die App diese Art von Lokal bei der Strecken Berechnung berücksichtigen. 

 

Wo wir für uns im Alltag den Lerneffekt der Apps nutzbar machen und immer intelligentere Systeme zum Einsatz kommen, könnt Ihr Euch auch mal fragen, wenn wir mit einer kleinen App schon einen Digitalen Assistenten haben, was passiert dann eigentlich in den großen Unternehmen? Dasselbe wie auf den unteren Ebenen. Wo die kleinen lernen , lernen Die Grossen genauso dazu. Alles wird gebündelt nach oben getragen,Etage für Etage brauchbar in Nutzbare Daten verwandelt. Ein Datenkreislauf - die DatenAutobahn auf Unternehmensebene der besonderen Art. 

Im Detail bedeutet dies, wenn das Feature erfolgreich genutzt wird, kann die Software lernen welche Wege wir bevorzugt genommen haben, welchen Hinweisen wir beim aufspringen gefolgt sind und im Ergebnis kann man so dann mehr Routen anbieten wie Reisende sich in Zukunft durch die Städte bewegen können. Oder man erkennt einfach welcher Reisetyp welche Vorlieben hat. Alles was wir in Zukunft erleben wird sich anfühlen wie ein Maßgeschneiderter Anzug der nur Dir passt, Dir und deinen Reisenden. Welche Chancen sich hier für die Werbeindustrie auftun, sprechen Bände. Hier ein Beispiel. Beispiele sind immer gut. Mit Beispielen sind Wir schliesslich schon in der Schule gross geworden.

In Tokyo Berlin New York  seit Ihr im Museum gewesen und beim Italiener auf eine Pizza.

Bei der nächsten Reise handelt Machine Learning, natürlich auch mit Hilfe von Marketing Strategen, mit den Geschäften vor Ort automatisch attraktive Konditionen für Euch aus.  Die können so aussehen. Ihr geht an teilnehmenden Italienischen Restaurants vorbei, habt aber für Heute kein Tagesprogramm in die App eingegeben. Via Beacon tauschen sich die Händler Eure Geräte und das Netzwerk aus und man bekommt einen Gutschein eingeblendet, besucht man bestimmte Restaurants bevorzugt hier wieder Italiener, was sonst die Welt liebt eben Pizza & Pasta. Besucht man bis zum Ende des Tages oder innerhalb einer vorgegeben Zeit, dann bekommt ihr hier auf den Gesamtpreis 25%. Ihr wundert Euch. 

Ne das ist Business. Ähnliches kann auch passieren, wenn ihr Räder ausleiht, oder ins Kino geht. 

 

 

  • Wo muss also die Industrie ein paar Feine Änderungen vornehmen? In der Navigation von Morgen. Diese entscheidet massgeblich ob wir Reisen attraktiv und angenehm empfinden und ob wir wieder Reisen werden. 

 

 

 

Stay Tuned

 

rinaldo imperiale