• rinaldo imperiale

Das Leid verbreitet sich wie ein Virus um den blauen Planeten

Aktualisiert: 9. Feb.



Seit Menschen angefangen haben Ereignisse schriftlich festzuhalten , sind diese Schriften teile unserer Geschichte. Keine Frage. Viel Interessanter ist dabei aber zu sehen, welche Zustände in Gesellschaften bestand hatten, welche Formen gefördert wurden oder aber abgeschafft wurden. Leid und schmerz sowie das Mitgefühl der Betrachter einer Situation sind teil unseres Lebens. Das man leid auch spielen kann um Geld zu erbetteln ist zum Glück nur die Ausnahme. Leid hat Neue Formen und Dimensionen angenommen. Jeden Tag begegnen wir Leid, wenn wir das Haus oder das Apartment verlassen. Man kann dem Leid nicht entkommen. Schaut man in die Familien der anderen und lauscht bei den Gesprächen in einer S-Bahn oder an der Kasse in einem Supermarkt, wird schnell klar, Leid war immer da und hat sich einfach nur weiter entwickelt. In den 80er Jahren fing die Werbe Industrie damit an, ein Bewusstsein zu schaffen, dass in der Westlichen Welt Wohlstand ist und in Afrika Leid sein zuhause hat. Eine Kampagne wie Brot für die Welt hat sich in viele Gedächtnisse geschrieben. Ein kleiner Junge mit grossen Augen der im dreck spielt einen aufgeblähten Bauch hat, weil er nichts zu Essen hat. Dabei streckt er die Hand in Richtung Fotograf oder Kameramann aus und zeigt er habe Hunger.


Es gab eine zeit, da hat man Leid nur mit dem Mangel an Essen in Verbindung gebracht. Deutschland als teil des Heutigen Westens hat nach den kriegen und der Zeit des Wiederaufbaus, lange mit der Knappheit von Lebensmitteln zu kämpfen gehabt. Zu Hungern bedeutete also zu leiden. Der Unterschied zu damals war, dort wo Leid war hatte sich eine Gemeinschaft gebildet die in schweren Zeiten zusammen gehalten hat. Gab es nichts zu Essen so konnte man das Leid mit anderen teilen. In einer Gruppe zu leiden ist viel einfacher, dass weiss man Heute. Es kann eine Gruppe auch stärker machen. Blickt man Heute in diese Thematik rund um das Leid, so sieht man immer öfter Leid das alleine ausgetragen wird. Die Menschen leiden aus vielen Gründen. Ein Keil von vielen wurde in die Gesellschaft getrieben. Man hilft nicht mehr dem anderen. Pech gehabt, sagt man im Volksmund. Schnell wird nach Gründen und Ursachen gesucht. Kapitalismus hat den Egoismus gefördert und das miteinander zerstört. Das Neue Miteinander ist entweder gekauft oder wird künstlich auf einem schönen und freundlichen Niveau gehalten. Je weiter man nach oben aufgestiegen ist auf den Berg der Arbeit umso weniger hat man über für dieses Thema. Jeder sucht Entfaltung, Individualität und ist auf der Suche nach dem Perfekten leben, dem Perfekten Tag, dem Perfekten Moment. Alle Quellen die Leid darstellen werden vermieden. Der erste Schritt um sich seine eigene Perfekte Welt zu bauen. Einen Vorwurf kann man diesen Menschen nicht machen. Sie haben lediglich einen Weg gefunden um Ruhe in das eigene Leben zu bekommen. Kämpfen und Bekriegen liegen dem Menschen im Blut. Erst Recht wenn man eine starke Armee hinter sich hat. Leid aber ist ansteckend und kann das Klima und das Wohlbefinden vergiften. Es gibt auch Menschen die über Leid spotten und dabei Glück empfinden. Es ist Teil des Ganzen. Warum es so ist bleibt ein Rätsel. Leid kann man anscheinend nicht bekämpfen. Ab einer gewissen Größe bekommt Leid seine eigene Macht. Würde man also Leid richtig angehen, würde etwas fehlen. Leid ist bis Heute teil der Geschichte. Es lässt sich viel Geld mit Ihr verdienen. Viele Institutionen , Pharmakonzerne und letztendlich auch die Ärzte, sind teil einer Leidens Maschinerie geworden, die bewusst am Leben gehalten wird. Gut wenn ein Arzt verstanden hat, seinem eigenen Leid Gesund entgegen zu treten. Work Life Balance und eine Portion Guter Ausbildung können Wunder wirken. Wo Leid ist, dort sind Probleme nicht weit. Die Meisten Menschen können dem Leid nicht entkommen, es ist wie eine Welle die früher oder später auf einen zukommt. Schon bei der Berufswahl Heute kann man gezielt eine Weiche setzen ob man seinen Kindern einen Job mit viel Leid antun möchte, oder ob man nur in Kreisen seine Arbeit verrichtet wo Leid keinen Zutritt gewährt wird. Doch selbst wenn man sich geschickt anstellt so wird das Leben früher oder später die Türen für Leid finden. Empathie und Mitleid sind Zeichen dafür, dass wir menschlich reagieren, wenn unsere Schubladen voller Facetten wie ein Mensch sein kann , richtig sind.


Wie gehen Sie / Ihr / Du selber mit Leid um?


Man kann Heute nicht mehr sagen , Leid ist ein natürlicher Prozess. Leid ist entstanden, weil Systeme geschaffen wurden, die Leid zulassen dürfen. Leid ist aber nicht immer nur auf Armut zurückzuführen. Unterdrückung und Ungerechtigkeit führt zu anderen Modellen von Leid. Glaube und nicht Glaube kann auch Leid erzeugen, dieses Phänomen ist weit verbreitet. Leid ist so tief verwurzelt dass man tatsächlich von einer Art Gift sprechen muss. Das Wort Virus trifft es noch mehr. Wer sich eine Firma baut, muss aufpassen, dass dort kein Raum für Leid geschaffen wird. Die Qualität und die Arbeitsleistung können einbrechen. Leid hat also auch seine Tücken in der Geschäftswelt. Werden meine Kinder nachher einen Partner finden die Gutes mit einbringen in die Beziehung ? oder wird ein Familienmitglied eher Leid in ein Haus tragen ? Sollte man sich das überhaupt fragen, oder alles dem Zufall überlassen ? Ob es zufälle überhaupt gibt ist eine andere frage !


Da Leid allgegenwärtig ist, wird leid von selbst einen Weg finden um das Gute zunichte zu machen. Möchte man Leid einen Charakter geben, so muss es vom bösen geschaffen worden sein. Addiert man nun den Zustand auf dem blauen Planeten aller Ist Werte von Leid, wird schnell klar, dass hier nicht das Gute das sagen hat. Statistiken für die Nächsten Jahrzehnte werden einen Anstieg von Leid zeigen. Beruhigend dabei ist jedoch, dass der Mensch einen weg gefunden hat, das ganze zu bekämpfen. Man nennt es Gleichgültigkeit und weg schauen. Eine Eigenschaft die sich entwickelt hat um der Gegenwart zu trotzen. Vieles um das Thema Leid ist natürlich auch umstritten, solange es nur die anderen trifft


In einer starken Gesellschaft und in der damit einhergehenden Gemeinschaft sollte es kein Leid geben. Doch zu viele Störfaktoren verhindern das gewünschte Ergebnis. Ist es überhaupt gewünscht ? oder teil des Plans, dass Leid zu steigern. So setzen sich wie man Heute weiss Mechanismen in gang, die ganze Landstriche in Ländern schwächen können. Deswegen passt das Wort Virus auch so gut. Hat man zulange zu lange nichts dagegen getan, sind teile der Bevölkerung schwach. Regionen in einem Land brechen auseinander. Die Bürger fangen an sich wegen Nichtigkeiten und Kleinigkeiten zu bekriegen. Die Welt bricht auseinander. Ist Sie das nicht schon längst und wird nur noch auf dem Papier und durch die Entertainment Welt für Schön verkauft ? Viele werden immer nur halbwach die Welt betrachten. Ein Spiegel von Leid in einer Statistik zeigt einem Bürger ganz klar, ob er in einem Guten oder schlecht organisierten Land lebt. Das kann man unterscheiden weil einige Länder wirklich so Arm sind, dass ein Land für den Umstand nichts kann. Es ist eine Schande das Leid zu so einem großen Feuerball heranwachsen konnte. Doch wo der eine trauert findet der andere sein Glück. Krieg und Frieden. Arm und Reich. Die Alten Spiele und die Alten Geschichten. Das Perpetuum Mobile aus den ewigen zwei vergleichen und dem dazwischen sitzenden vielleicht.


Die Verbundenheit spielt sich auch im Geiste ab. Der Mensch kann Heute viele Verbindungen haben. Es liegt am einzelnen. Manche Verbindungen sind unbewusst vorhanden und füttern den Speicher unserer Zellen mit Leid der anderen.


Zum Hund hat man eine Verbindung zu den Katzen des Nachbarn, allgemein zu Tieren. Glück und Freude werden eins nur wenn man diese betrachtet. Ein Tier kann also das Wunder bewirken und die Brücke zum Leid trennen. Tiere können so ihre ganz eigenen Wunder erzeugen. Doch hat man diese Brücken nicht, so bleibt man im Kreislauf des Leidens stecken. Es gibt auch Leid wo keine Ursache oder Grund im Raum steht, trotzdem leidet der Mensch. Wie kann man das erklären? Wie möchte man es erklären ? Ständig suchen wir nach antworten für Probleme.


Das Neuronale Netzwerk über das Land verteilt ist voll von Leid und steckt alle an. Die vielen Netze um uns herum könnten das ganze Theoretisch unterstützen, wenn man in Ballungsgebieten wohnt. Sie könnten das Leid transportieren.

Ihr könnt also manchmal nichts dafür, wenn die Welle des Leides frech Hallo sagt. Es wäre der Beweis das man unbewusst leidet, weil dies das Leid der Allgemeinheit ist.


Sind wir doch irgendwie alle miteinander verbunden und vernetzt , schon alleine deswegen, weil wir zu einer Spezie gehören. Die Einen mehr die anderen weniger. Ist es so , dann wäre die Antwort klar, warum auch gesunde Menschen plötzlich leiden. Der Anstieg von Leid und die Qualität davon erreicht alle. Je mehr man Leid konsumiert umso mehr füttert man das Gemeinschaftliche Netz einer Spezie. Es ist beängstigend sollte es richtig sein. Wie aber könnte man es nachweisen ? Messgeräte sind noch nicht so weit. Zumindest offiziell.


Es gibt diese schönen Beispiele wo der Hund weiss wann das Herrchen und Frauchen nach Hause kommt und eifrig vor der Tür wartet. Es gibt auch Nachweie darüber, dass Haustiere schon Minuten vorher , aufgewühlt sind, wenn die Halter nach Hause kommen. Es soll nur untermauern, dass es dort eine Verbindung gibt. In diesen Tests wurde zum Beispiel gezeigt, dass Hunde immer so reagieren auch wenn man zu ganz unterschiedlichen Zeiten nach Hause kam. Es gab auch Studien wo Tierhalter Wochenlang zur selben Zeit nach Hause kamen, das war kein Beweis, weil ein Hund einfach ungefähr die Zeit kennt wann man nach Hause kam, die Erwartete Reaktion ist also vorhersehbar und berechenbar. Unbestritten dass dort etwas ist. Multipliziert und addiert man alle Geschichten und Erlebnisse aller jemals vorgetragenen Ereignisse, ergibt sich ein Neues Gesamtbild. Hallo Neuro Wissenschafts.


Wer möchte kann ja mal selber Daten zusammen tragen, ob ein Grossteil der Menschen nur leidet, weil es ein Bewusstsein gibt dass uns unbewusst damit füttert. Als wenn ein Speicher voll ist mit Leid und dann Kännchen für Kännchen an alle anderen weitergeben werden muss. Damit der Hauptspeicher nicht explodiert. Man sagt auch das berühmte Fass zum überlaufen bringen. Nur das hier Leid überläuft und anderen zu schaffen macht.


Man könnte jetzt noch eins drauf setzen und sich fragen inwiefern beeinflusst das Leid was wir den Tieren antun den Kreislauf unseres eigenen Leidens. Es würde bestimmt eine spannende Philosophische und Geistreiche Unterhaltung werden. Falls das mal eintreten sollte berichtet mir gerne davon.


Wo bleibt das Ganze Leid, die Information das wir konsumieren nachdem es über Unsere Augen irgendwo im Neuronalen Netz des Individuums verschwunden ist ?

Ja wo eigentlich ?



Früher gab es weniger Menschen , Glück hatte überhand. Ansprüche waren geringer. Probleme gab es kaum weil diese Erst später Einzug in die Bevölkerungen erhalten haben. Das Steuersystem war zum Beispiel eine große Last mit der man das Rad von Leid erstmals wenn auch zu beginn am Anfang unbewusst in Bewegung gebracht hat. Die Menschen hatten mehr Platz und hockten nicht in Hochhäusern und Mehrfamilien Häusern wo 100 und mehr wohnten. Durch die Weite der Länder hatte man mehr Grün um sich und mehr zeit die Schönheit der Natur wahrzunehmen. Die Natur kann eine Insel für Gutes sein. Da aber Leid Heute überwiegt, verteilt sich diese so über das Land. Leid ist ein städtisches Problem. Leid und Armut zeigen sich gerne in Städten. Das Netz des Leidens könnte ein Titel eines Buches tragen.


Wo wird das Ganze enden , wenn noch mehr Leid entsteht ? Welche Auswirkungen wird das ganze auf das eigene Leben und das Leben der anderen haben ? Bestimmt gibt es Forschergruppen die auch dafür Simulationen am Computer schreiben und steuern können. Man lege einfach alle Daten übereinander und einen Faktor erhöht man. Den Faktor Leid, daran lassen sich die Veränderungen der anderen Werte ablesen. Die Stimulation und der Reizfaktor bei Betrachtung von Leid ist übrigens hoch.


Natürlich kann man dem Thema Leid einmal Zeit schenken , das hilft auch Leid besser zu verstehen. Allgemein so ist sich die Wissenschaft einig, je weniger Leid umso mehr ist raum für anderes.


War es unterhaltsam? Schön ! Gab es das eine oder andere was man für sich gewinnen konnte, toll. Ist etwas unklar, oder gibt es Themen über die Sie / Du / Ihr gerne mal etwas lesen würdet. Dann einfach eine Nachricht schicken. Die Email findet sich im Impressum.


mfg


rinaldo imperiale


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