• rinaldo imperiale

Die Routine ein Weg mit vielen Linien und Strassen...

Aktualisiert: Juli 21

Ist man sich der Routine erstmal bewusst kann man Ihr nicht mehr entkommen. Sie ist teil eines jeden von uns und unseres Tages geworden. Doch Routine ist uns nicht fremd , wir können Sie überall auf dem Planeten wieder finden. Schaut Euch den Verlauf der Planeten in unserem Sonnensystem einmal an. Jeder Tag und jedes Jahr , jede Umdrehung der 9 Planeten reihen sich ein in einer Abfolge von Bewegungen auf Ihren Laufbahnen. Alles in Perfekter Routine. Diese Höhere Ordnung hat letztendlich auch das irdische Planetare Leben in seinen Bann gezogen. Grund Routine wie Jagen , Essen und schlafen gehören zu den größten Beispielen unseres Daseins. Drei Ordnungen denen der Mensch nicht entkommen kann. Wir müssen uns dieser Routine fügen und uns anpassen. Ist Routine also auch ein Teil von einer Höheren Ordnung? Zumindest haben sich die Menschen diese Höhere Ordnung zu nutzen gemacht um eine Routine nach der anderen zu schaffen. Routine zeigt eine Art von Struktur. Wir Menschen lieben Strukturen , zumindest die Meisten brauchen das einfach um Leben und überleben zu können. Doch mit der Schaffung von Neuer Routine, wie z. B ein DIN A4 Blatt gehört immer gelocht in die Mappe, hat man es geschafft Kontrolle in die Menschlichen Abläufe und Vorgänge hinein zu bekommen. Routine begegnet uns in vielen Lebenssituationen. Wurde einmal ein Guter Plan geschrieben um Aufgaben zu lösen, ist es fortan Routine. Die Höhere Ordnung die alles regelt aber nicht sichtbar ist, scheint sich auf der Erde voll entfalten zu können. Ein Echtes Phänomen. Was steckt nur hinter all dieser Routine? Dazu kann man viel Literatur finden. Es reicht aber nicht nach Routine zu suchen, sondern wo hat Routine seinen Ursprung gehabt und wo und an welcher Stelle und zu welchem verborgenen zweck wurde Routine geschaffen?

Routine basiert auf Aufgaben die in der Gesellschaft geschaffen wurden, damit ein klarer Ablauf entsteht. Läuft alles routiniert weil alle sich an alles halten, entsteht eine Art von einem Perfekten Plan. Der zustand könnte man auch als Harmonisch betrachten. Alles kann in einem fortgeführt werden. Schon nur ein kleiner Stolpler im Ablauf der Routine bringt einiges ins stocken. Du kommst in einen Raum, triffst dich mit anderen um an einer Geschichte weiterzuschreiben. Das Problem, keiner im Raum hat einen Stift und Du hattest die Routine diesen immer dabei zu haben. Ab dem Moment wo sich die Gruppe dessen bewusst ist, ändert sich der ganze Ablauf, der Ablauf der Routine. Einer muss los und den Stift holen. Du kommst in eine Bank und willst Geld abheben, hast aber kein Ausweisdokument dabei. Schon ist die Routine für beide Seiten dahin. Das Gleiche kann man auch im Straßenverkehr beobachten, nicht umsonst sind die Nachrichten voll von Bagatelle Unfällen , Sachschäden usw. Nur ein Teilnehmer in einem Fahrenden Auto kann eine Ganze Kreuzung für viele Stunden lahmlegen. Nur weil der Fahrer nicht routiniert war. Obwohl er schon 100 male an dieser Kreuzung stand und immer alles gut ging.

Routine ist aber auch ein Zwischenspiel bei Menschen und Tieren. Wer ein Vogelhaus hat, merkt schnell, dass verschiedene Vogelarten immer zu festen Zeiten an die Futterstelle heimkehren. Das kann man auch nachlesen, man muss nicht zwingend sein Vogelhaus akribisch im Auge behalten. Da ist also eine natürliche Höhere Ordnung die den Tieren es ermöglicht routiniert um 18 Uhr etwas zu Essen. Wer auf die Uhr schaut wird sehen, auf die Sekunde sind die Vögel nicht immer genau. Man kann also schon mal ausschließen dass bei dieser Präzisen Routine keine Atomuhr im Spiel ist. Plus-minus 1-2 Minuten liegen anscheinend auch dort im Rahmen der Natur. Westliche Pünktlichkeit spielt in der Tierwelt keine Rolle. Diese Art von Routine kennt man aber auch von seinen eigenen Haustieren. Der Hund oder die Katze brauchen nur ein paar mal um 17 Uhr das Futter bekommen schon werden diese in den Nächsten 2-3 Wochen immer um 17:05 Uhr unruhig werden, wenn es nichts zu Futtern gibt. Ist doch Irgendwie genial. Ohne offensichtliche Hilfsmittel erkennen Haustiere diese Abläufe, speichern Sie und verinnerlichen dies zu einer Routine. Welche sich letztendlich in eine Haltung der Erwartung verwandelt. Doch was heißt das für uns Tierbesitzer? Wir müssen uns dieser Routine fügen und anpassen, wenn wir die Tiere nicht warten lassen wollen. Eben noch frei von Routinen hat man im Nächsten Moment wieder eine im Boot sitzen. Viele sich wiederholende Ereignisse an einem Tag oder in einer Woche führen also dazu, dass sich eine gewisse Routine entwickelt und einpendelt. Man kann je nach Verantwortung sich dieser Routine auch gar nicht entziehen. Es sei denn, man hat Freude daran routine und Abläufe durchzuwirbeln. Der Senkrechtstarter oder auch Querulant wäre ein Kandidat für dieses Amt. So ein Echter Natürlicher Sturm ebenfalls, er wäre schnell in der Lage, alle alltäglichen Abläufe einer Stadt und der darin lebenden Gemeinschaft aufzuwühlen und zum erliegen zu bringen. Wobei eine Gemeinschaft auf dem Papier nicht gleichbedeutend ist, dass sich alle auch so verhalten wie in einer Gemeinschaft.

Routine kann also von wenigstens zwei Faktoren aus dem Lot gebracht werden, vom Menschen selber oder von den Kräften der Natur. Die Dritte und Neue Konstante ist die Technologie, der wir in allem Eifer unsere tagtäglichen Routine Abläufe anvertrauen. Ganz Essentiell, hat man einmal erkannt wie viel Routine und Standard uns umgibt, wird einem auch klar, dass dies ein Weltum Schließendes Netz auf dem Planeten ist. Routine ist also ein Allgegenwärtiges Gesetz. Ein Vorgang der Fast alle miteinander verbindet und einschließt. Diese Routinierte Gesetzmäßigkeit musste aber erst geschaffen werden. Nicht von Leuten wie Dir und Mir, sondern von denen die man nicht sieht und schon vor Tausenden von Jahren das ganze Angestoßen haben. Während im Weltraum seit Milliarden von Jahren Vorgänge kommen und gehen, spiegelt sich dort die Routine schon länger als bei uns.

Es scheint als wenn die Universelle kosmische Routine erst auf uns Menschen und Tiere abfärben musste. Aus freien Zügen oder aus einer Übergeordneten Höheren Macht die wir noch nicht genauer erklären können. Rückblickend auf das was man im Weltraum beobachtet hat, ist aber eine Ordnung zu erkennen. Hat man sich damals also bereits dort orientiert und abgekupfert. Ist es damit kein Zufall mehr, dass wir hier auf der Erde angefangen haben Ordnungen die in Routine enden zu kopieren und in Unseren Gesellschaften anzuwenden. Routine bedeutet aber auch nicht so Frei leben und handeln zu können wie es der Freie Wille gern hätte. Selbst ein Künstler muss sich einer gewissen Höheren Ordnung, dahingehend einer gewissen Routine unterwerfen. Nach Routine zu handeln und für einen Einwandfreien Ablauf zu sorgen bedeutet immer auch dass jeder viel gelernt hat und auch viel berücksichtigt. Der Wert von Routine wird unterschätzt. Wen da draußen kümmert es auch schon was sich in Wirklichkeit alles hinter einer Routine verbirgt.






Mfg



rinaldo imperiale